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Turn- und Sportgemeinschaft Wittenberg e.V.

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Der Verein "Turn- und Sportgemeinschaft Wittenberg e.V."

Vereinsheim im Arthur-Lambert-Stadion

(Wallstraße 20, 06886 Lutherstadt Wittenberg)

Das Stadion liegt in der Nähe des Stadtzentrums und wird an drei Seiten von einem Grüngürtel eingeschlossen. Im nördlichen Bereich befindet sich die Wallstraße mit Einfahrt und dem Zugang zum Stadion. Das Vereinsheim befindet sich auf dem Gelände des Stadions. Für Veranstaltungen stehen hier ein Raum mit ca. 70 m², eine modern eingerichtete Küche und moderne Toilettenanlagen zur Verfügung. Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem Stadiongelände.

 

Aus der Chronik der TSG

Im Jahr 1949 wurde im damaligen Maschinen- und Mühlenbau Wittenberg eine Sportgemeinschaft gegründet.

Am 30.06.1949 kam es zur ersten Zusammenkunft unter dem Namen NAGEMA.

Am 03.04.1951 wurde die NAGEMA zur BSG Stahl umbenannt.

Am 30.03.1952 wurde daraus die BSG Motor.

Im August 1957 wurde aus der BSG Chemie, BSG Empor, BSG Post und BSG Motor die TSG Wittenberg gegründet.

 Mit dieser Gründung war aus den einzelnen Betriebssportgemeinschaften eine große Sportgemeinschaft entstanden, die auf eine Mitgliederzahl von 653 Sportlern verweisen konnte. Im Laufe der Jahre veränderten sich die Angebote, viel neues kam dazu. Am 30.05.1959 wurde der Sportfreund Schlüter zum Vorsitzenden der TSG gewählt. Er leitete den Verein 37 Jahre bis zu seinem Tod im Jahre 1996. Mit der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten gab es auch im sportlichen Bereich viele Veränderungen.  Eine der Veränderungen war der Umbau des Arthur-Lambert-Stadion. Mit den Arbeiten wurde am 16.03.2003 begonnen und die Einweihung/Eröffnung nach dem Umbau fand am 26.04.2004 statt. Ebenfalls in 2004 wurde die Sportstätte durch die TSG von der Lutherstadt Wittenberg übernommen.

 

Kurzchronik aus Arthur-Lambert’s-Sportler-Leben

1891   24.12. Arthur Lambert in Arneberg an der Elbe, Kreis Stendal, geboren

1924   Bei einem großen internationalen Sportfest in Berlin wird er für den Laufsport begeistert

1931   Arthur Lambert und andere KTV-Läufer erringen erste Plätze bei einer Waldlauf-Meisterschaft

1934   Arthur Lambert wird zum Reichstrainer für Mittel- und Langstreckler hinsichtlich der Olympischen Spiele 1936 in Berlin berufen

1943   Bis dahin errangen die Wittenberger „Lambertiner“ 25 Deutsche Meistertitel, 13 Rekorde und zwei Weltbestleistungen

1945   Durch die Wirren des Kriegsendes Arthur Lambert’s familiärer, beruflicher und sportlicher Neubeginn. Er wurde Lauftrainer beim „Barmer Turnverein 1846“ in Wuppertal

1965   Ehrenringträger für seine Erfolge als „Meister-Macher“

1966   Beim ersten westdeutschen Volkslauf, wird Arthur Lambert, fast 75-jährig, wieder aktiver Läufer. Er gilt als Musterbeispiel für die reine Ausdauer-Methode

1969   Zum Präsidenten der „Interessengemeinschaft Älterer Langstreckenläufer“ gewählt

1970   Arthur Lambert’s sensationeller Marathonlauf als fast 79 jähriger in 3:52,30 Stunden wird ein besonderer Impuls für den Breitensport

1979   Er erhält vom DRW-Kultusminister in Düsseldorf das Bundesverdienstkreuz

1981   Zum 90. Geburtstag erhält er vom „Club Alter Meister“ den „Tatsuo-Toki-Trainerpreis“

1982   Arthur Lambert wird bei den 15. IGLÄ-Weltbestenkämpfen in Japan hoch geehrt

1983   10.10. Tod des fast 92jährigen Langlauf-Pioniers in Wuppertal

1991   Anlässlich des 100. Geburtstages von A.L. City-Lauf in Wittenberg. Langläufer/innen aus Solingen nehmen daran teil

1993   25.08. wird die bisherige DDR „Kampfbahn des Friedens“ in Arthur-Lambert-Stadion umbenannt



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