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Karatesportclub Grfenhainichen e.V.

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Der Verein "Dojo"

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Vereinsgeschichte

Im Jahr 2000 wurde der KarateSportclub Gräfenhainichen e.V. gegründet. Unter Leitung von Mohamed ElYazidi wurde ein wettkampforientiertes Karatetraining in wechselnden Räumlichkeiten durchgeführt. Um das Fortbestehen des Vereins zu sichern, übernahmen 2 der Gründungsmitglieder im Jahr 2003 die Vereinsführung und lenken und leiten den KSC GHC mit Unterstützung weiterer Vorstandsmitglieder bis heute. Gleichzeitig mit dem Wechsel der Vereinsführung rückte ein Schüler Mohameds in die Position des Cotrainers. Mit dem Weggang von Mohamed ElYazidi im Jahr 2008 wechselte nicht nur endgültig die Trainerposition, sondern auch die Gesamteinstellung zur Kampfkunst. Der Verein gliederte sich 2008 dem Dachverband WJKA-Germany an.

Seit Oktober 2005 trainiert eine stetig wachsende Gruppe von Mitgliedern des KSC GHC Samstags im 14 tägigen Wechsel Koryu Uchinadi und Yamane Ryu.

Im Frühjahr des Jahres 2013 wurde diese Unterabteilung des KSC GHC als offizielles KU-Dojo vom IRKRS anerkannt, so dass sich der KSC GHC seit 2013 in die Sparten

+  Sh?t?kan-Karate (KarateSportclub Gräfenhainichen)

+  Koryu Uchinadi (Koryûkan Gräfenhainichen)

gliedert.

Dojo

Philosophie

In den vergangenen Jahren hat sich das Karate, wie es in vielen Vereinen trainiert wird, von einer Kampfkunst zu einem Kampfsport entwickelt.
Der Vereinheitlichung zum Zwecke der besseren Vergleichbarkeit von Sportlern untereinander folgend mussten aus der ehemals zum Selbstschutz praktizierten Kampfkunst als gefährlich eingestufte Techniken abgeschwächt, weggelassen oder umfunktioniert werden. Das wiederum setzt voraus, dass alle dieser Entwicklung folgenden Sportler gleiche oder zumindest vergleichbare körperliche Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen. Der sportliche Karateka lernt hierbei gegen sich selbst zu kämpfen, seine Fähigkeiten im geregelten Wettkampf mit sich selbst unter Beweis zu stellen. Der imaginäre Sieg wird durch Treffer diverser abgeschwächter Vitalpunkte im Punktesystem entschieden. Liegt der Gegner am Boden und wurde ein korrekter nachträglicher Treffer erzielt, so hat der Gegner verloren. Ähnlich ist es in unzähligen anderen Kampfsportarten.
Schade das bei all diesen großartigen Kampfsportarten vielfach vernachlässigt wird, dass die von uns allen betriebene Art der sportlichen Betätigung ihren Ursprung im Schutz des eigenen Leib und Lebens hat. Kann sich der sportlich orientierte Kampfsportler egal welcher Richtung eigentlich seiner selbst wehren, wenn die Angriffe nicht nach Regelwerk erfolgen? Ist er in der Lage zu reagieren, wenn es darum geht zum Beispiel auch einmal am Boden aktiv zu sein, in einer ungewohnten Nahdistanz zu agieren, einen umherliegende Stock als Waffe zu nutzen oder wenn der Gegner trotz "abklopfen" nicht die Kampfhandlung aufgibt?


Ein verstohlener Blick über den Tellerrad hinaus genügt hier nicht, vielmehr sollten wir unsere Teller näher zusammen rücken, denn es gibt so viel was wir voneinander lernen können.
Wer legt die Grenzen unserer praktizierten Kampfkunst für uns fest, wenn nicht wir selbst!?


Unserer Überzeugung folgend, rückte seit dem Jahr 2004 die starke Wettkampforientierung im KarateSportclub Gräfenhainichen in den Hintergrund.

Unser Shotokan-Training weicht dank der Vorkenntnisse aus anderen Kampfkunststilrichtungen zum Teil erheblich vom reinen Wettkampf-Shotokan-Training ab. So waren und sind in unserem Training Einflüsse von Judo, Vo Dao Vietnam und auch dem Koryû Uchinâdi zu erkennen. Es kann nie schaden, Dinge zu hinterfragen, zu vergleichen und daraus Schlüsse für sich und sein Training zu ziehen. Die leider praktizierten eigenen Welten des Judo, Karata-Do, Ju-Jutsu, Aiki-Do etc. (um nur einige beispielhaft zu erwähnen) sind leider so stark eingeschränkt, dass nur einige wenige erkennen, dass eigentlich alles ein Ganzes ist und im täglichen Training prima miteinander kombiniert werden kann.

Egal ob durch körperliche oder geistige Einschränkungen gehandicapt, zu jung, zu alt oder einfach nur ängstlich - bei uns erhält jeder ein Training was auf seine Fähigkeiten zugeschnitten wird.

4 Himmelsrichtungen



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